Lowepro Flipside 400 AW

Klassische Fotorucksäcke, Lowepro | 0 Kommentare

Lowepro Flipside 400 AW SLR-Kamerarucksack (für SLR mit aufgesetztem 300-mm-Objektiv und bis zu 6 zusätzlichen Objektiven) schwarz

Vorteile:
 Ordentliche Verarbeitung
 Relativ viel Stauraum für Ausrüstung
 Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
 Stativhalterung
 Hüftgurt mit seitlichen Polstern

Nachteile:
 Kein Schnellzugriff
 Kein Laptopfach
 Wenig Platz für Wanderausrüstung
 Kamerafach kann nicht vollständig geöffnet werden und klappt von alleine wieder zu
 Kaum Rückenbelüftung

 Fotorucksack_192 Schnell-Check

Größe: L (handgepäcktauglich)
Gewicht: 1,6 kg
Farben: schwarz, dunkelgrün
Fassungsvermögen: größere DSLR mit angesetztem Objektiv (bis 300 mm); bis zu 6 weitere Objektive oder Blitzgeräte und Zubehör; Stativ; kein Laptop

Schnellzugriff: nein
Tragevariationen:
 Hüftgurt (mit seitlicher Polsterung)
Rückenbelüftung: Nur atmungsaktive Polsterung
Wetterfestigkeit: Regencape
Preis: €€

Varianten: weitere Flipside-Modelle: Flipside 200* (Größe: S, Preis: €), Flipside 300* (Größe: M, Preis: €€) und Flipside 500 AW* (Größe: L-XL, Preis: €€)

Relativ großer Fotorucksack mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis – Schwächen v.a.: Kamerafach lässt sich nicht vollständig aufklappen; kein Laptopfach.

Ausführliche Beschreibung

Eckdaten

Außenmaße: 30,3 x 25,3 x 46,0 cm; Innen: 27,0 x 15,0 x 42,5 cm (BxTxH)

Der Lowepro Flipside 400 AW ist der zweitgrößte Fotorucksack der Serie und verfügt über folgende Fächer und Taschen:

  • Das Kamerafach ist gleichzeitig auch das große Hauptfach und kann über einen Reißverschluss aufgeklappt werden. Es lassen sich bis zu zwei DSLR mit angesetztem Objektiv (bis 200/300 mm) unterbringen – auch größere Kameras inkl. Batteriegriff sind möglich (evtl. durch die Tiefe eingeschränkt). Je nach Befüllung finden noch bis zu 6 weitere Objektive oder Blitzgeräte und Zubehör Platz.
  • 2 Seitentaschen (Stretchtaschen) für Trinkflaschen.
  • Eine Fronttasche mit kleinen Fächern für Kleinkram und weiteres Zubehör.

Vielseitigkeit

Das Hauptfach bietet eine Menge Platz für die Kamera-Ausrüstung und lässt sich mittels der Teiler und Klettbänder ganz individuell anpassen. Aufgrund der eingeschränkten Tiefe des Rucksacks können allerdings manche Objektive nicht stehend gelagert werden.

Leider ist kein Laptopfach vorhanden! Ein Notebook lässt sich evtl. lediglich im Kamerafach verstauen, ein Tablet evtl. auch in der Fronttasche (dann aber schlechter gepolstert).

Man gelangt über einen oben und außen herumlaufenden Reißverschluss an die Kamera, ein Schnellzugriff existiert nicht! Die von Lowepro angepriesene „Flipside-Technik“, bei der der Rucksack vor den Körper gedreht und nur vom Beckengurt gehalten wird, hat seine Tücken: Die Kleidung verzieht sich beim Drehen und der gesamte Inhalt muss vom Verschluss des Hüftgurts gehalten werden.

Negativ fällt auf, dass sich das Hauptfach konstruktionsbedingt nicht vollständig aufklappen lässt – es fällt von alleine wieder zu. Das kann z.B. der Streetwalker besser.

Die Fronttasche hat ausreichend viele Fächer für Zubehör und Kleinkram.

Die Seitentaschen bestehen aus dehnbaren Stretch-Taschen und sind v.a. für Trinkflaschen vorgesehen.

Grundsätzlich gut ist die verstaubare Stativhalterung, mit dem sich auch mittelgroße Stative transportieren lassen. Allerdings soll das Stativ standardmäßig nur von einem Band gehalten werden – bei größeren Stativen ist es besser, die oben seitlich vorhandenen Schlaufen zur Mitte zu führen und damit das Stativ zusätzlich zu halten.

Ein separates Fach für die Wanderausrüstung oder andere Nicht-Foto-Utensilien existiert nicht. Der Fotorucksack soll v.a. viel Platz für das Kamera-Equipment bieten.

Tragekomfort

Die meisten Besitzer sind mit dem Tragekomfort zufrieden. Die Polsterung der Schulterriemen und des Rückenteils ist gut, wirkt aber weniger komfortabel als z.B. beim Streetwalker.

Der Hüftgurt lässt sich nicht entfernen, ist dafür seitlich gut gepolstert.

Eine Rückenbelüftung ist nicht wirklich vorhanden, was wohl auch dem Zugriff über das Rückenteil geschuldet ist.

Sicherheit

Dadurch, dass das Kamerafach nicht zugänglich ist, wenn der Rucksack getragen wird, kommt auch ein Dieb kaum an das Equipment heran. Dies führt allerdings auch zu einem erschwerten Zugriff für den Besitzer.

Wetterfestigkeit

Alle Fotorucksäcke und -taschen von Lowepro, die mit dem Kürzel „AW“ (All Weather) in der Modellbezeichnung gekennzeichnet sind, verfügen auch über einen Regenschutz.

Das Regencape ist von unten zugänglich und kann schnell herausgezogen und über den Rucksack gespannt werden. Es bleibt mit einem Band am Rucksack befestigt und kann so nicht verloren gehen.

Gibt es hier zu kaufen:

Preisangaben**:

Ich verwende die €-Symbole zur Kennzeichnung folgender Preisbereiche der Artikel:
€ = bis 80 €
€€ = ca. 80-150 €
€€€ = ca. 150-250 €
€€€€ = über 250 €


Siehe auch: Transparenz sowie Disclaimer

Fotorucksack_150 Fazit

Der Flipside 400 AW von Lowepro taucht immer wieder in der Amazon-Bestsellerliste auf, vermutlich weil er v.a. durch sein – im Verhältnis zum recht günstigen Preisgroßen Platzangebot für die Ausrüstung überzeugt.

Er eignet sich v.a. dann für dich, wenn du über eine (auch größere) Kamera mit mehreren Objektiven verfügst, du auch ein Stativ transportieren möchtest, aber kein Laptopfach oder separates Daypack benötigst.
Anzumerken ist, dass der Konkurrent thinkTank Streetwalker Pro mehr Tiefe zur stehenden Aufbewahrung der Objektive bietet und nicht mit einem von alleine zuklappenden Kamerafach nervt  – er ist aber auch teurer.

Für längere Wanderungen sind evtl. andere Fotorucksäcke besser geeignet, denn ein Fach für die Trekking-Ausrüstung hat der Flipside nicht. Auch wer einen Schnellzugriff möchte, ist mit einem anderen Kamerarucksack besser bedient.

Youtube-Video:

(Kein eigenes Video, aber gut zur Veranschaulichung)

Gibt es hier zu kaufen: