Lowepro Photo Hatchback 22L AW

Klassische Fotorucksäcke, Lowepro | 0 Kommentare

Lowepro LP36434-PWW Kamerarucksack Photo Hatchback 22L AW in grau

Vorteile:
 Geringes Gewicht
 Ordentlich verarbeitet
 Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
 Laptopfach (aber nur bis 11/12″)
 Zugriff vom Rückenteil aus erschwert Diebstahl

Nachteile:
 Keine außen liegenden Laschen für Stativ etc.
 Kein Schnellzugriff
 Wenig Taschen für Kleinteile
 Mäßige Rückenbelüftung
 Hüftgurt ohne Polsterung

 Fotorucksack_192 Schnell-Check

Größe: M-L (handgepäcktauglich)
Gewicht: 1 kg
Farben: blau, grau, orange
Fassungsvermögen: DSLR mit angesetztem Objektiv (bis 105 mm), 2 bis 3 weitere Objektive oder Blitz, Notebook bis 11“, Trinkflasche

Schnellzugriff: nein
Tragevariationen:
 Hüftgurt (ohne seitliche Polsterung)
Rückenbelüftung: Nur atmungsaktive Polsterung
Wetterfestigkeit: Regencape
Preis: €

Varianten: kleineres Schwestermodell: Photo Hatchback 16L AW* (Größe: M)

Preiswertes Leichtgewicht mit Platz für kleineres DSLR-Set und erschwertem Zugriff auf das Kamerafach.

Ausführliche Beschreibung

Eckdaten

Außenmaße: 29,00 x 23,50 x 50,50 cm; Kamerafach: 22,50 x 11,50 x 19,50 cm; Oberes Fach: 29,00 x 12,50 x 24,00 cm

Beim Lowepro Photo Hatchback handelt es sich um einen leichten Fotorucksack mittlerer Größe, der über folgende Fächer und Taschen verfügt:

  • Vollständig herausnehmbares, nur vom Rückenteil zugängliches Kamerafach für DSLR mit angesetztem Objektiv (bis 18-105 mm) und 2 bis 3 weitere Objektive oder Blitz. Speicherkartentasche.
  • Mittelgroßes oberes Fach (Daypack) mit 2 Netztaschen und Zusatzfach
  • Vorderes Fach für Tablets, Laptops, Zeitschriften
  • 2 seitliche Taschen für Trinkflaschen (oder kleines Reisestativ)
  • Unten liegendes Fach für Regencape (mitgeliefert)

Vielseitigkeit

Das gut gepolsterte Kamerafach verfügt über Trennwände, die mittels Klettbefestigung angepasst werden können. Allerdings ist die Innenaufteilung nicht komplett veränderbar, da es vorgegebene Positionen für das Klettband gibt. Dafür lässt sich das Kamerafach bei Bedarf auch komplett entfernen und der Fotorucksack so zu einer Art Wanderrucksack umwandeln.

Das Kamerafach ist ganz bewusst nur vom Rückenteil aus zugänglich, damit es Langfinger schwerer haben. Dadurch kann aber auch der Fotograf nur relativ umständlich auf seine Kamera zugreifen – man muss den Fotorucksack in der Regel absetzen. Es gibt zwar Berichte, wonach es u.U. möglich sein soll, den Rucksack bei angelegtem Hüftgurt nach vorne zu drehen, ich halte das aber für wenig praktikabel (Gurt zerrt an Kleidung, Rucksack wird nicht sicher festgehalten).

Das Daypack überzeugt die meisten Besitzer, da es ausreichend Stauraum für viele Dinge bietet, die man auf Ausflügen zusätzlich zum Kamera-Equipment dabei haben will. Kritik erntet jedoch die geringe Zahl an Taschen für Kleinteile.

Gut, dass dehnbare seitliche Taschen für Trinkflaschen vorhanden sind, allerdings passt eine 0,5-l-Flasche nur knapp.

Der Kamerarucksack verfügt zwar über Laschen an den Schultergurten, aber der Rucksack selbst hat keine Laschen oder Riemen! Ein Stativ lässt sich nicht oder nur mit Mühe unterbringen – ein kleines Reisestativ sollte in eine der Seitentaschen passen.

Im vorderen Fach findet ein Tablet oder kleines Notebook Platz (nur bis 11/12 Zoll). Größere Laptops passen entweder gar nicht oder der Reißverschluss geht nicht mehr richtig zu – evtl. sind sie dann entsprechend schlecht geschützt.

Tragekomfort

Der Photo Hatchback verfügt über ordentlich gepolsterte Schulterriemen und ein Rückenpolster sowie einen Hüftgurt. Die meisten Besitzer sind mit dem Tragekomfort zufrieden oder sehr zufrieden, wobei der Fotorucksack auf nicht zu lange Ausflüge ausgerichtet ist.

Die Rückenbelüftung könnte besser sein. Die Rückenpolster sind laut Hersteller zwar atmungsaktiv, dennoch berichten etliche Anwender von schnellem Schwitzen. Ein Netz, das dafür sorgt, dass der Rucksack nicht direkt auf dem Rücken anliegt, ist nicht vorhanden.

Ein Hüftgurt ist vorhanden, dieser verfügt allerdings nicht über eine seitliche Polsterung oder ähnliches, um mehr Komfort zu bieten und ein Scheuern oder Einschneiden des Gurtes zu verhindern.

Sicherheit

Wie bereits erwähnt dient das nur vom Rückenteil aus zugängliche Kamerafach v.a. der Sicherheit. Ein Dieb hat es so deutlich schwerer, an die Kamera heranzukommen, wenn der Rucksack auf dem Rücken getragen wird. Daypack und Laptop-Fach bleiben allerdings von hinten zugänglich.

Wetterfestigkeit

Alle Fotorucksäcke und -taschen von Lowepro, die mit dem Kürzel „AW“ (All Weather) in der Modellbezeichnung gekennzeichnet sind, verfügen auch über einen Regenschutz. Das Regencape befindet sich in einem kleinen Fach unten am Rucksack und kann schnell herausgezogen und über den Rucksack gespannt werden.

Gibt es hier zu kaufen:

Preisangaben**:

Ich verwende die €-Symbole zur Kennzeichnung folgender Preisbereiche der Artikel:
€ = bis 80 €
€€ = ca. 80-150 €
€€€ = ca. 150-250 €
€€€€ = über 250 €


Siehe auch: Transparenz sowie Disclaimer

Fotorucksack_150 Fazit

Lowepro als renommiertem Hersteller ist mit dem leichtgewichtigen Photo Hatchback ein wirklich empfehlenswerter Fotorucksack gelungen, wenn man weiß, was er kann – und was nicht.

Er eignet sich v.a. dann für dich, wenn du über eine Systemkamera oder kleinere DSLR mit wenigen Objektiven verfügst, du eher ohne Stativ unterwegs bist und Ausflüge machst, bei denen dir wichtig ist, dass ein Dieb nicht auf die Schnelle an deine Kamera herankommt.

Der Photo Hatchback eignet sich weniger für Fotografen mit größerer Ausrüstung (hier ist der thinkTank Streetwalker eine Alternative, wenn auch deutlich teurer), wenn es auf einen schnellen Zugriff ankommt, ein Stativ oder Laptop ab 13″ dabei sein soll oder der Tragekomfort auf längeren Touren besonders wichtig ist.

Youtube-Video:

(Kein eigenes Video, aber gut zur Veranschaulichung)

Gibt es hier zu kaufen: