Vanguard Adaptor 46 SLR-Kamerarucksack anthrazit

Vorteile:
 Normal und als Slingrucksack verwendbar
 Leicht
 Relativ günstig
 Daypack vorhanden
 Stativhalterung

Nachteile:
 Kein Hüftgurt
 Keine Seitentaschen
 Schnellzugriff nur als Slingrucksack
 Slingrucksack nur für kürzere Tragedauer zu empfehlen
 Wenig Fächer und Taschen für Kleinteile

 Fotorucksack_192 Schnell-Check

Größe: M (handgepäcktauglich)
Gewicht: 1,0 kg
Farben: anthrazit
Fassungsvermögen: eine Systemkamera oder DSLR mit angesetztem Objektiv; 2-4 weitere Objektive und Zubehör; bis zu 13” Notebook; Stativ; kleine Wanderausrüstung.

Schnellzugriff: ja (nur bei Verwendung als Sling-Rucksack)
Tragevariationen:
 normaler oder Sling-Rucksack; kein Hüftgurt
Rückenbelüftung: Rückenpolster kaum belüftet
Wetterfestigkeit: Regencape
Preis: €

Varianten: Schwestermodelle: Adaptor 41* (Größe: S-M); Adaptor 45* (kein Laptopfach) und Adaptor 48* (Größe: M-L; kein Schnellzugriff)

Preisgünstiger Rucksack, der für City-Trips und kürzere Ausflüge mit dem Schnellzugriff als Slingrucksack überzeugt.

Ausführliche Beschreibung

Eckdaten

Außenmaße: 26,9 x 25,1 x 45,5 cm; Innenmaße: 24,1 x 15,5 x 26,0 cm

Der Adaptor 46 ist ein beliebter Kamerarucksack mit Schnellzugriff als Slingrucksack und verfügt über folgende Fächer und Taschen:

  • 2 Kamerafächer im unteren Bereich des Rucksacks (links und rechts). Dort lassen sich 1-2 Kameras (Systemkameras oder nicht zu große DSLR) und 2-4 Objektive sowie evtl. weiteres Zubehör unterbringen.
  • Oberes Fach (Daypack): Kleineres bis mittelgroßes Fach für Bekleidung, Verpflegung, Wanderausrüstung.
  • Laptopfach (an der Rückenseite des Rucksacks, seitlicher Reißverschluss) für Notebooks bis max. 13“.
  • Ein Deckelfach für wenig Kleinkram.

Vielseitigkeit

Der Adaptor 46 hat auf beiden Seiten des Rucksacks (links und rechts) jeweils ein Kamerafach mit Trennwänden und Polsterung, das seitlich über einen Reißverschluss zugänglich ist. Die Innenaufteilung lässt sich anpassen, es gibt jedoch nur wenige sinnvolle Anordnungen.

Die Besonderheit des Fotorucksacks liegt in den beiden Tragevariationen und damit verbunden im Schnellzugriff: Die Schulterriemen lassen sich nämlich im Rückenteil verstauen, wodurch der Rucksack entweder ganz klassisch mit beiden Schulterriemen oder als Slingrucksack getragen werden kann. Man kann sich entscheiden, ob man nur den linken oder nur den rechten Schulterriemen verwenden will.
Beim Tragen als Slingrucksack kann der komplette Rucksack relativ leicht nach vorne gezogen werden, was einen guten Zugriff auf das Kamerafach ermöglicht. Natürlich kann immer nur die linke oder rechte Seite des Kamerafachs für den Schnellzugriff benutzt werden, je nachdem welcher Schulterriemen Verwendung findet.

Positiv zu erwähnen ist, dass ein Laptopfach vorhanden ist. Man kann maximal 13 Zoll Notebooks unterbringen.

Das obere Fach im Rucksack fungiert als Daypack und kann immerhin eine kleine Flasche und andere Gegenstände aufnehmen. Die Besitzer bemängeln allerdings, dass es sowohl in diesem Fach als auch allgemein zu wenige kleine Taschen und Fächer gibt.

Aufgrund der Verwendung als Slingrucksack mit seitlichen Kamerafächern ist leider keine Seitentasche (für eine Trinkflasche) vorhanden.

Die Stativhalterung ist eine gute Sache, sie funktioniert so ähnlich wie beim Mindshift Panorama, kann jedoch nur kleinere Stative (Reisestative) aufnehmen.

Tragekomfort

Dass der Fotorucksack sehr leicht ist, macht sich natürlich beim Tragekomfort positiv bemerkbar.

Dafür fällt die Polsterung der Schulterriemen vergleichsweise schwächer aus, ist aber noch akzeptabel. Das Rückenteil ist gut gepolstert.

Leider ist kein Brust- und Hüftgurt vorhanden, was das Tragen des Rucksacks auf längere Sicht eher unbequem macht. Man merkt hier, dass der Adaptor 46 als Slingrucksack mit Schnellzugriff und primär für kürzere Ausflüge ausgelegt ist. Gerade das längere Tragen mit nur einem Schulterriemen ist nicht anzuraten – gut, dass man ihn auch „normal“ auf dem Rücken haben kann!

Eine Rückenbelüftung ist eher schwach ausgeprägt, das Rückenpolster ist atmungsaktiv.

Sicherheit

Auch hier sorgt das Schnellzugriffs-System für mehr Sicherheit, wenn auch nicht so ausgeprägt wie beim Mindshift Panorama oder den Rucksäcken mit Zugriff nur vom Rückenteil aus. Ein potenzieller Dieb kommt nur seitlich an das Kamerafach heran. Falls der Besitzer die Klipp-Verschlüsse benutzt, müssten erst diese und dann der Reißverschluss geöffnet werden.

Wetterfestigkeit

Seit einiger Zeit enthält der Adaptor 46 ein Regencape, das sich in einem separaten Fach befindet. Es wird herausgezogen und ähnlich der Lowepro-Modelle über den gesamten Rucksack gespannt. Beim Transport eines Stativs ist das Regencape zu klein, um auch dieses mit abzudecken.

Gibt es hier zu kaufen:

Preisangaben**:

Ich verwende die €-Symbole zur Kennzeichnung folgender Preisbereiche der Artikel:
€ = bis 80 €
€€ = ca. 80-150 €
€€€ = ca. 150-250 €
€€€€ = über 250 €


Siehe auch: Transparenz sowie Disclaimer

Fotorucksack_150 Fazit

Der Vanguard Adaptor 46 empfiehlt sich v.a. aufgrund des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses. Er bietet Platz für eine kleine bis mittlere Fotoausrüstung und die Möglichkeit, ihn als Slingrucksack zu tragen und einen raschen Zugriff auf die Kamera zu ermöglichen, ist eine pfiffige Idee.

Er eignet sich v.a. dann für dich, wenn du über eine Kamera mit eher wenigen Objektiven verfügst und du einen Rucksack für Events und kürzere Trips suchst, der einen Schnellzugriff ermöglicht. Außerdem kannst du Stativ und Notebook unterbringen.

Für längere Ausflüge und Wanderungen oder wenn ein besserer Schnellzugriff gewünscht ist, der nicht von der Trageform abhängt, ist der Adaptor vermutlich nicht die richtige Wahl – hier würde sich ein Kamerarucksack von Mindshift anbieten, z.B. der Panorama. Bei einer größeren Fotoausrüstung solltest du dir die klassischen Fotorucksäcke anschauen – dann allerdings ohne Schnellzugriff.

Gibt es hier zu kaufen: